Sparen JA, doch bitte richtig!
Aus dem Wunsch zu Sparen motiviert, wird PC und Drucker oft nächtens (oder während des kommenden Schiurlaubs) stromlos gemacht. Doch dies kann erhebliche versteckte Kosten verursachen!
Hintergrund-Information:
Nach dem Einschalten eines PCs liest dieser grundlegende Informationen aus dem BIOS (Basic Input Outpot System) aus. Die Konfiguration des BIOS wiederum ist im sogenannten CMOS (eigentlich sRAM) gespeichert. Dieses sRAM benötigt Strom um diese Einstellungen zu erhalten, diesen Strom bezieht es aus der sogenannten CMOS-Batterie, welche permanent gepuffert wird, auch im Standby, wenn der PC zwar abgedreht, aber dennoch am Strom-Netz angeschlossen ist.
Wird nun der PC nächtens oder im Urlaub immer wieder stromlos gemacht, ist diese CMOS-Batterie bald leer und der PC startet mit einer Fehlermeldung oder gar nicht. Je nach Bauart kostet so eine Batterie einige Euro-Cent bis zu vielen Euro! Doch die Kosten für die Batterie sind es nicht, es sind die eigenen Nebenkosten wie Zeit fürs Batterie kaufen gehen, Einbauen etc; es sind Gesamtwirtschaftliche Nebenkosten wie Sondermüll-Entsorgung, etc.
Ähnliches trifft auf manche Drucker, vor allem auf Tintenstrahl-Drucker zu:
Viele aktuelle Drucker kalibrieren sich nach jedenmal Stromzufuhr einschalten aufs Neue. Und jedesmal Kalibrieren benötigt weit mehr Strom als die Ersparnis die man durch eine Woche Strom abdrehen erzielen könnte. Und noch schlimmer, der Drucker-Tintenverbrauch durch diese Kalibrierung ist je nach Modell sehr hoch!
Fazit:
Lassen Sie PC und Drucker nächtens und auch über zwei, drei Wochen Urlaub immer am Stromnetz angeschlossen, das spart wirklich!